RAW oder JPEG – Wieso im RAW-Format fotografieren?

||RAW oder JPEG – Wieso im RAW-Format fotografieren?

RAW oder JPEG – Wieso im RAW-Format fotografieren?

By | 2017-02-02T20:50:09+00:00 02.02.2017|Know-How|1 Comment

One Comment

  1. Hans N. Februar 4, 2017 at 8:31 am - Reply

    Das mit dem „tendenziellen Überbelichten“, korrekt als ettr bezeichnet, stimmt bei den meisten aktuellen Kameramodellen so gut wie gar nicht mehr, da die 14- bzw. 12-bit RAWs den gestiegenen Dynamikumfang der letzten beiden Kameragenerationen durch eine Unterteilung der Helligkeitswerte nutzbar machen, sprich mehr Einzelwerte sind in den Interpretationen der Signale der einzelnen Sensorzellen zu einer RAW in den dunklen Bereichen zugeordnet worden und das klassische Modell wird umgangen. Bei älteren Kameramodellen stimmt die Aussage noch, aber es ist lediglich eine Frage der Zeit bis man auch bei einer Einsteiger-APS-C statt ETTR zu expose-to-the-left greift um in der Entwicklung später die Tiefen hoch zu ziehen und sich zu freuen, dass man fast schon ein 1-Bild-HDR erreicht hat (und damit meine ich nicht die Augenkrebsfarben die viele bei verhauenen HDRs produzieren).

    Das RAW nicht komprimiert wird, ist ein Märchen. RAW wird kameraintern komprimiert und ist zudem bereits eine interpretierte Aufzeichnung des Sensorsignals. Einzig bei Sony gibt es unkomprimierte RAWs, weil der Konzern auf das laute Geschrei der Kunden (von denen die meisten nunmal keine Ahnung von der Technik besitzen) sehr wörtlich reagiert hat. Der Rest der Hersteller komprimiert nach wie vor seine RAWs, allerdings verlustfrei, während die Sony-Komprimierung bisher leider eben verlustbehaftet ist. Eigentlich wollten auch die ganzen Schreihälse eben keine unkomprimierte Aufzeichnung, sondern eine verlustfreie und komprimierte, aber wie oben erwähnt, 99,9% wussten nicht was sie da wirklich fordern mit dem Schrein nach „unkomprimierter RAW“.

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